Nandus

Der Nandu ist der größte flugunfähige Vögel in Südamerika. Er erreicht eine Höhe von 150 bis 170 Zentimeter sowie ein Gewicht von rund 25 Kilogramm. Die Vögel können auf der Flucht vor Feinden Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h erreichen. Beim Laufen spreizen sie ihre ausgesprochen langen Flügel. Dies dient insbesondere der Stabilisierung.

Die Weibchen der Nandus leben in kleinen Gruppen von teilweise 30 bis 50 Tieren, die sich in der Balzzeit allerdings aufteilen. Die Männchen leben außerhalb der Paarungs- und Balzzeit einzelgängerisch.

Der Nandu wird durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt. In der Roten Liste der IUCN wird er als gering gefährdet geführt. Der Nandu wird von der einheimischen Bevölkerung stark bejagt. Verwertet werden insbesondere die Haut und das Fleisch. Auch die Eier von brütenden Vögeln werden massig abgesammelt. In der Landwirtschaft werden die Nandus als Schädlinge angesehen, da sie sich gelegentlich über Getreidefelder hermachen. Und nicht zuletzt trägt auch die weitflächige Zerstörung der natürlichen Lebensräume zum starken Rückgang bei.

Nandus fressen nehmen Sämereien, Gräsern, Früchten und Kräutern auch Insekten, kleine Reptilien, Amphibien und kleinere Säugetieren. Hauptsächlich wird aber auf pflanzliche Nahrung zurückgegriffen. Auf Nahrungssuche gehen Nandus ausschließlich am Tage.

(Quelle: tierdoku.com)

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